25 Mai 2012



habe ich heute auf dem weg zur massage entdeckt und gleich mal eingesackt. anarchie.

mädels, ich hoffe, ihr genießt das gute wetter und wünsche ein gediegenes langes wochenende. mich wird man montag nachmittag irgendwann von meinem liegestuhl kratzen müssen. gibt schlimmere schicksale...




22 Mai 2012

 
pünktlich zur eröffnung der freiluftsaison kann ab sofort das neue jeanne d'arc living magazin als entsprechende lektüre im shöpchen vorbestellt werden.
mir persönlich stellt sich da noch folgende frage: what the heck sind übersehende stauden?
wirklich charmant, diese leidige krux mit den übersetzungsprogrammen. haaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa...



21 Mai 2012


die balkonsaison ist eröffnet. was bei mir bedeuted, dass sämtliche nahnungsaufnahmen unter freiem himmel stattfinden. dafür betrete ich in der anfangseuphorie sogar die küche (später reicht dann auch ein wassereis aus dem tiefkühler...). 
nachdem ich heute morgen bei der zauberhaften anja einen link zu den noch zauberhafteren erdbeerbruschetta entdeckte, dauerte es ungefähr 3 minuten, bis ich im supermarkt stand. und gerade wurde freudig unser outdoor-mittagessen verspeist.

lecker. 

heute abend darf schatzi dann aber wieder sein können beweisen. denn direkt neben den erdbeeren lag der frische grüne spargel.  

20 Mai 2012



ein schönes wochenende im idyllischen breckerfeld bei der lieben stephie. zur heimARTliebe-dienstbesprechung.
und das sieht so aus: erstmal lecker kuchenempfang, zur verdauung eine lockere wanderung durch und über wiesen und wälder, dann lecker abendessen, noch leckererem weingelage bei gleichzeitigem verzweifelten versuch, stephie das geheimnis des häkelns näher zu bringen. wenn diese nach einem granny die flinte ins korn wirft, noch mehr wein und 'what a man' gucken. am nächsten morgen lecker frühstück im garten, die jahreskonzertplanung aktualisieren und nochmal flux fleißig werden. gegen die erneute verdaungswanderung über und durch wiesen und wälder wehrte ich mich dann doch ausdrücklich. irgendwo ist auch ende mit sportlich und natur und trallala. außerdem hatten wir noch eine mission. 

was wir da alles zu besprechen, zu tüddeln und zu missionieren hatten? man darf gespannt sein...



19 Mai 2012


nun wirst du sagen, dass das grenzenlos naiv ist
und dass
ich die welt nicht machen kann wie's mir beliebt
und doch
träum ich immer noch, dass endlich was geschieht
und träumen
träumen
darf ich ja wohl noch.
großartiges neues lied von herrn heppner, der alten hupe. er hat's halt immer noch drauf. bin gespannt auf das album.

ein schönes wochenende wünsche ich. so wie's euch gefällt...



17 Mai 2012



für meine schnieke nachttischlampe hieß es, die fast vergessen geglaubte nähmaschine aus dem untergrund hervorzuzerren und zu entstauben. genial wie ich nunmal bin, ergriff ich sofort die gelegenheit, meinen kissenvorrat aufzufüllen. der sah nämlich erstens mehr als mau aus und zweitens stapelte sich hier nach beginn der flohmarktsaison bereits einiges an alten leinenhandtüchern, getreidesäcken undundund. stoppen konnte mich am ende nur die tatsache, dass mir - der meisterin der planung - prompt die kissenfüllung ausging. moah.

die schönsten stückchen warten nun auf eine neue heimat. zum begucken der schätzchen immer hier entlang bittschö.


16 Mai 2012



mit der kamera. nicht, dass ich zwischenzeitlich mal in die gebrauchsanleitung geguckt hätte......

14 Mai 2012


eine halbe ewigkeit schob ich das skelett einer pottenhässlichen nachttischlampe, die ich mal von meiner oma nach hause karrte, von links nach rechts. bis zum sprühlack hat's noch gereicht, danach war ende gelände mit der motivation. das herstellen eines lampenschirms ist so eine arbeit, um die ich mich gerne drücke. man muss dabei sehr genau arbeiten, das deckt sich nicht mit meinem drang zur pi-mal-daumen-grobmotorik. nachdem mir das moppet nun beim aufräumen mal wieder auf den kopf fiel - ich lager alles, was ich nicht sehen will, sehr weit oben -, entstaubte ich die nähmaschine und machte mich frisch ans werk. frisch, aber alles andere als flott. man möchte gar nicht meinen, wie lange ich immer brauche, bis ich mich für einen text entschieden habe. es sollte ja nun auch irgendwie zu einer nachttischlampe passen. nachdem andere diorama-textstellen wie "and never wake up", "i never will return", "tired of being awake" oder "i'm no longer forced to keep my vital functions" tatsächlich als zu depressiv aus dem rennen schieden, blieb am ende doch wieder nur "das meer" übrig. und so wurde eine das.meer.wohnzimmerwand.gedächtnislampe geboren. denn diese - also wohnzimmerwand - ist ja der vernichtung sämtlicher raufasertapeten zum opfer gefallen.

was mich daran erinnert, dass ich mich langsam mal um eine neue wandkalligraphie kümmern könnte. wenn ich mich nur für einen text entscheiden könnte.......................




13 Mai 2012



O Mutterliebe, schönste Erdenblume,

Wer säng' ein würdig Lied zu deinem Ruhme.
Ludwig Brill, (1838 - 1886)



12 Mai 2012




security. the bait we swallow. 

freunde der dämmerung und des guten musikgeschmacks. nach langer vorfreude ging es für die fantastischen vier gestern abend in die bochumer matrix zum diorama konzert. endlich mal wieder in die fankluft werfen. was für eine glanzleistung der herren. und es freut mich zu sehen, dass das publikum auch im ruhrpott endlich mal sowas wie begeisterung an den tag legen kann.

jetzt muss ich mir noch eine taktik überlegen, wie ich die vor mir liegende durststrecke unbeschadet überlebe. denn das war es dieses jahr erstmal mit diorama in diesen breitengraden. nicht mal auf unseren einschlägigen festivals spielen die feinen herren diesmal. unerhört.
muss ich wohl daran arbeiten, dass sich unsere breitengrade erweitern. ich war sowieso schon viel zu lange nicht mehr in berlin... sollten die gatten einwände erheben, werden wir dieselben einfach in den garten unter den mandelbaum verfrachten und wir setzen uns alleine in den zug, wollnich, stephie? soweit der plan.



10 Mai 2012



nach einer weiteren runde im ring mit mir und meinem freund dem lötkolben sind einige neue collagen-hänger ins shöpchen gewandert. diesmal quadratisch in verschiedenen größen. mit meinen persönlichen lieblingscollagen. denn das sind mal größen, in denen die vernünftig zur geltung kommen. besonders die 'home' collagen haben es mir angetan. die habe ich mal zum löten eines glashauses gemacht und liebe die bis heute. das haus übrigens auch. dabei überlege ich gerade, wo das teil eigentlich ist. nun ja. öhm. ordnung ist durchaus möglich. muss aber auch nicht sein....






07 Mai 2012



hummel hummel. teil 3.
kommen wir nun zum dritten und letzten tag in hamburg. dienstag. warm und sonnig. nach zwei tagen extremtourismus gelüstete es uns nach einem etwas geruhsameren abgang. was passt da besser als ein spaziergang an die alster, um die alster und um die alster drumrum.
der weg dahin führte uns erstmal nach eimsbüttel / harvestehude / winterhude (kurzfristig den überblick über die stadtteile verloren). hier haben wir uns auf dem leinpfad unser zukünftiges wochenendhäuschen ausgeguckt. klein und bescheiden. haaaaa. mein lieber herr kokoschinski, da möchte man ja in tränen ausbrechen. ich werde mal ein ernstes wörtchen mit meinen finanzberater reden müssen.

und ab ans wasser. kaum einen fuß auf den alsterwanderweg gesetzt, bestand ich bei der ersten bank auf einer rast. denn selbstverständlich (!) versorgte ich uns im vorfeld mit ausreichend franzbrötchen. außerdem bekam ich nach 5 minuten schon so viele jogger und sportler zu sehen, dass ich umgehend unterzuckerte. nee, und nun stellt euch mal vor, wer an uns vorbeiwackelte, während ich gerade mit aufgerissenem kauwerzeugen genüsslich ins erste gebäck langte. herr jorge (gesprochen: chocheeeee) gonzalez, seines zeichens catwalktrainer von dem trallafitti-modelsendungs-quatsch und ständiger gesprächsstoff im büro. seit der ersten staffel begrüßen wir uns jeden morgen mit einem inbrünstigen "hola chicas!". selbst im jogginganzug kann der kollege mit der hüfte wackeln, da bleibt kein auge trocken. vor lauter fettfingern kam ich so schnell nicht an die kamera. schande. als paparazzi komplett versagt. ich kriegte mich geschlagene 10 minuten gar nicht mehr ein und wollte sofort meine kolleginnen anrufen (was mir verweigert wurde). auf schatzis frage: "wer zum henker ist chocheee und warum flippen alle frauen aus, wenn der name fällt?" konnte ich nur andächtig hauchen: "er ist einer von UNS!" sooooooooooooooo sieht's nämlich aus, meine damen.




einmal umme alster rum ging es erstmal ins edelcurry. lecker. denn ohne vernünftig was im bauch besteige ich keinen zug. ist klar. außerdem musste ich mal flux aus der sonne, mein kopf stand kurz vor der detonation.


und weil ich noch nie in der speicherstadt war - schmutz auf mein haupt -, wurde dies unser letztes ziel. erstmal komplett rein bis in die hafen city. ein neuer stadtteil, an dem seit ein paar jahren gebaut wird.





viel zu viel glas und zu modern. also schnell zurück in die speicherstadt und noch ein bißchen gestaunt ob dieser hammergeilen gebäude und kaffee eingekauft.




damit waren drei tage wie im flug rum und zurück ging es in den guten alten ruhrpott. ich bedanke mich für die aufmerksamkeit und verabschiede mich bis zum nächsten mal. 

the end.

 

05 Mai 2012




tag zwei im schönen hamburg begann selbstverständlich am lieblingsfranzbrötchenbäckereistand am hauptbahnhof. von da aus sollte es heute shopping in der innenstadt sein. weit sind wir nicht gekommen, denn das wetter war einfach zu schön. ohne einen laden von innen gesehen zu haben, ließen wir uns am jungfernstieg erstmal die erste portion sonnenbrand sowie alsterwasser zugute kommen. nichtmal ins mutterland haben wir es bei dem wetter geschafft. aber die nase an der scheibe plattgedrückt. immerhin. sehr stylisch. beim nächsten mal gehe ich bestimmt auch rein. ha. 





ganz in der nähe vom jungfernstieg liegt das
gängeviertel. hier liegt die kunst auf der straße? nix wie hin. und tatsächlich.




ich liebe graffitti. dabei haben wir nur ganz wenig gesehen, da uns plötzlich der hunger überkam. wer mich schonmal unterzuckert erlebt hat, weiß, dass hier umgehend gehandelt werden muss. haaaa.

also ab in den schönsten stadtteil hamburgs, das schanzenviertel. naja, nicht wirklich ein stadtteil, oder? hamburg ist an sich schon eine alternative stadt, aber alternativ ist nicht gleich alternativ. während mir in altona und st. pauli der pöbelpunk immer schon mächtig auf die eierstöcke ging, empfinde ich das schanzenviertel als intelligentere variante. hier könnte ich mich sofort an einen laternenpfahl ketten und bleiben.

und mitten rein hat sich der gute herr mälzer ein denkmal gesetzt mit seiner bullerei. hierhin ging es nämlich schnurstraks zur aufnahme von kalorien. für das interesse an küche, kochen und köche ist ja eindeutig schatzi zuständig. als ich allerdings mal ein video von dem umbau der bullerei gesehen habe, bin ich ob der congenialen einrichtung schier ausgerastet. das musste ich mit eigenen augen sehen. und tatsächlich. ein traum. für die türkisen industrielampen würde ich morden. und saulecker war es auch noch.






im anschluss nach st. pauli. weil schatzi noch nie da war. es fällt mir spontan nicht viel ein, was mehr überbewertet wird als st. pauli. ich habe diesen stadtteil nie verstanden und werde es auch nie. das beste hieran ist der totenkopf. echt mal.
also augen zu und durch. am ende findet sich das sympatische strand pauli, wo die nächste ration alterwasser in die kehle gelangte und ich fast auf einem eisenbett eingepennt wäre.




aber wenn man sich auf eins verlassen kann, dann auf meinen hunger. diesmal sollte es wieder nach ottensen gehen, ins eisenstein. ein traum von einem innenhof, in dem wir es uns dank der temperaturen gemütlich machen konnten. bekannt für ihre steinofenpizza fand auch gleich eine solche den weg in die mägen. lecker. mmmmmmh.

auf dem rückweg stand quasi die nacht zum 1. mai direkt vor der tür. da kann ich mir tatsächlich entspannteres vorstellen, als zum bahnhof altona zu laufen. haaaaaaa. selbst als ehemalige anarchoperle mit grünen haaren und stahlkappen.

aber vorher noch ein eis bei schmidt. soviel zeit muss sein.




... und dieses war der zweite streich.